4 Monate

Keine Angst..

Kein herzergreifender Text heute.

Die letzten vier Monate sind sooo undglaublich schnell vorbeigegangen.

Ich kann mich noch mehr als genau dran erinnern wie wir zum Flughafen gefahren sind.

Auf dem Weg zum Flughafen mit meinen Eltern und meiner besten Freundin im Auto bin ich kurz eingeschlafen, weil ich in der Nacht vorher zwar mehr als erwartet aber trotzdem wenig geschlafen habe.

Ich hatte so viele Gedanken in meinem Kopf.
Ich hatte Angst, dass es mit der Familie nicht klappt (hat soch ja bestätigt).

Ich hatte Angst, dass ich Heimweh bekommen werde und nicht stark genug für das bin was kommt.

Ich hatte Angst, dass ich ohne Familie, Freunde und gewohntes Umfeld nicht klarkommen werde.
Ich hatte Angst, dass zu Hause alles mögliche passieren könnte und ich nicht da sein kann. ( hab ich immernoch)
Ich hatte Angst, dass ich den Kontakt und die enge Bindung zu meiner Familie verlieren werde.
Ich hatte Angst, dass sich die Wege von mir und meinen Freunden trennen werden. (teilweise richtig)

Ich hatte Angst alleine zu sein. Ohne Familie, Freund und Freunde.

& ich habe mich vor allem gefragt, ob es das Wert ist.

Die meisten anderen bleiben zu Hause und studieren sofort warum will ich das nciht machen? Oder will ich es eigentlich doch?
Wie kam ich überhaupt auf die Idee ? Warum Amerika und nicht was näheres ?

 

 

dazu kam dann noch die Aufregung vor dem Flug, die tatsache das ich mich von vielen Leuten schon verabscheiden musste, und die Frage ob ich alles gepackt habe oder ob ich was wichtiges vergessen habe.

& eine Sache habe ich definitiv zu Hause gelassen.
Mein Herz.

Home is where your heart is.
Und mein Herz gehört einfach nach Deutschland.
ich fühle mich hier pudelwohl aber für immer wäre Amerika nichts für mich und das Nanny sein auch nicht.

Schöne Dinge sollten kurz sein, dann bleiben sie auch was besonderes. das hat mal jemand zu mir gesagt und es stimmt.

Traurigerweise habe ich schon jetzt nach 4 Monaten gemerkt, dass ich ein paar Freunde von zu Hause falsch eingeschätzt habe.

Die Tatsache, dass ich von manchen Leuten schon seit 4 Monaten nichts mehr gehört habe mag das bestätigen.
Auf der anderen Seite wird mir bei anderen Freunden bewusst, dass sie ihren namen auf jeden Fall verdient haben.

& manche Menschen fehlen mir mehr als ich es mir gedacht hätte.

Trotz allem haben sich all die Fragen gelohnt.

Die Entsceidung war die Richtige für mich.

Man muss nicht immer alles machen wie es die meisten tun..