Teil der Familie

Heute war rundum ein gelungener Samstag obwohl nichts atemberaubendes passiert ist.

Am morgen habe ich ne Ewigkeit mit K geskypt und es war schön.
Vor allem hatten wir uns ne Menge zu erzählen weil wir so lange nichts mehr voneinander gehört haben.

Nach einer Hausführung habe ich ihm dann sogar noch N vorgstellt, die mich abholen kam.

Wir sind dann in die Mall gefahren. Rumgelaufen. Haben uns gefreut dass das mit dem Couchsurfing in Boston geklappt hat. Haben geredet. Gegessen.

Alles in allem habe ich in N glaube ich einen sehr guten Ersatz zu meinen Freunden zu Hause gefunden.
Wir verstehen uns echt gut.
Wir sind uns auch ziemlich ähnlich.
An Tollpatschigkeit übertreffen wir uns immer gegenseitig.
Was uns aber wahrscheinlich verschieden macht ist, dass sie immer total schnell gestresst ist von Situationen und dann auch ganz hektisch und böse wird.

Sie hat auch schon gesagt, dass sie nicht verstehen kann wie ich so ruhig bleiben kann in manchen Situationen wenn irgendwas nicht schnell genug gegangen ist.
Eine Lektion hat mich das Rematch gelernt:
Gut Ding braucht Weile!

In der Hinsicht hab ich mich wahrscheinlich ein wenig geändert.
Abwarten war nie meine Stärke aber das hat sich jetzt wo ich sehe welche Vorteile Abwarten manchmal hat wirklich geändert.

Nach der Mall habe ich dann mit meinen Gasteltern zusammen gekocht.
Meine Gastmutter hat angefangen in der Küche zu hantieren und mein gastvater saß daneben und hat Football geschaut.
Ich hab dann gefragt ob ich was helfen kann und dann hat meine Gastmutter gesagt, dass ich ein sehr gutes Beispiel für den Gastvater bin, der ja auch mal helfen könnte.

Die Sticheleien gibgen dann den ganzen Abend genauso weiter was echt witzig war.
Als ich dann mit allen Schibbeleien fertig war hab ich noch schnell die Spülmaschine ausgeräumt und wieder gefüllt und als meine Gastmutter das bemerkt hat war sie auch direkt ganz amazed und meinte ich müsste das nicht machen.

Auf die Frage warum ich das mache habe ich dann geantwortet, dass ich ja nicht nur eine Nanny bin sondern auch ein Teil der Familie und ein Teil der Familie zu sein bedeutet auch sich gegenseitig zu helfen.

Das fand sie dann so süß, dass sie mit mir nach dem Abendessen ein Eis essen gegangen sind.
In einem haben wir dann auch noch eine PS3 gekauft und sie hat mich ein Spiel aussuchen lassen, damit ich in meiner Freizeit auch was von der PS3 habe.

Ich habe mich dann für FIFA entschieden.
Ganz einfach aus dem Grund das ich meinen Bruder und insgesamt jeden immer bewundert habe der das Spiel gespielt habe.
Und eins sag ich euch: Ich mache Lautern zum Deutschen Meister.
ich werde zwar ne Menge Zeit zum üben brauchen aber das wird es wert sein :)