Keep them busy

Was ich gelernt hsbe: 
Wenn man ne Menge macht streiten die Kinder nicht und die Zeit geht schnell vorbei. 

Auf der einen Seite mag ich es hier. 
Ich liebe die Kinder und meine Gasteltern sind einfach perfekt. 

Eine totale Vorzeigefamilie. 

Auf der anderen Seite merkt man vor allem abends wenn niemand mehr zurück schreibt, die Arbeitszeit vorbei ist und man alleine im Zimmer sitzt, dass was fehlt. 

Mein Herz ist da wo es hingehört. In der Heimat. 

Noch 266 Tage bis zu meinem letzten Arbeitstag. 

Bald hab ich die 100 Tage Marke geknackt. 

Die Zeit fliegt und das sehe ich mit zwei Gesichtern. 

Ich kann es kaum abwarten euch alle wieder zu sehen. 
Trotzdem will ich auch noch ne Menge erleben. 

Aber ich habe Angst vor dem Winter. 

Wenn es draußen schneit, zu kalt ist um rauszugehen, niemand mehr fährt und die Kinder nicht in die Schule gehen und den ganzen Tag zu Hause sind. 

Ich will nicht das die Kinder sich mit mir langweilen . 

Aber darüber kann ich mir wahrscheinlich noch später Gedanken machen. 
Heute hatten wir ne Menge zu tun. 
Erstmal haben die Kids gaaaanz lange geschlafen. 

Frühstück, Spielen, Gassi gehen, Fahrrad fahren lernen, schaukeln, zanken, Mama zum Mittagessen im Büro treffen und alle Kollegen kennen lernen, ruhen, die Nachbarn zum SPielen treffen, Abendessen.. Mama ist zu Hause. 

Die Kinder waren richtig kroggi am Abend. 
Und meine Gastmutter begeistert, weil ich den Tresen und die Arbeitsplatte sauber gemacht habe und alles ein bisschen organisiert habe. 
SIe meinte dann das das verrückt sei und das ich es nicht zu oft machen soll, weil sie sich sonst noch dran gewöhnen würde und ich die Ansprüche an das nächste Au-Pair nur unnötig hochschrauben würde :D 

Noch was, was meine Mama nicht von mir kennt ;)